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::: IT Infrastructure Library (ITIL) und ISO/IEC 20000-1 (BS 15000) ::: | |||||||||||||||
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"Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des ..." - nein, nicht das "Gespenst" des Kommunismus wie früher bei Karl Marx ist hier gemeint, sondern ITIL (ausgesprochen "eye-till"). In deutschen IT-Insiderkreisen ist ITIL schon längst "angekommen". Man spricht inzwischen von einem "de-facto-Standard". Was steckt eigentlich dahinter? Um es sofort auf den Punkt zu bringen: Es geht um öffentlich verfügbare Best Practice Empfehlungen für das IT Service Management, also für die Planung, Erbringung und Unterstützung von IT-Dienstleistungen. Dabei werden 10 (bald 11) so genannte ITIL-Prozesse mit ihren gegenseitigen Verflechtungen betrachtet: 1. Incident Management (mit der speziellen, so wichtigen Service Desk Funktion) 2. Problem Management 3. Change Management 4. Release Management 5. Configuration Management 6. Service Level Management 7. Capacity Management 8. Availability Management 9. Continuity Management 10. Finance Management für IT Services und bald auch 11. Security Management. Die ersten Ansätze von ITIL werden in die Zeit nach dem Falkland-Konflikt (1982) in die Thatcher-Ära eingeordnet. 1989 veröffentlichte die Central Computer and Telecommunications Agency (CCTA) der britischen Regierung erste Elemente von ITIL. Im Bewusstsein der ständig steigenden Abhängigkeit von der IT (-Infrastruktur) - der 11. September 2001, der "I love you"-Virus usw. bestätigen es uns - entstand in Großbritannien bis heute ein umfangreiches Werk ("Library") von einfachen, prozessorientierten, skalierbaren Richtlinien für IT Service Management mit dem Ziel, - die IT-Dienstleistungen auf die Anforderungen des IT-Dienstleisters und seiner Kunden auszurichten, - die Qualität der erbrachten IT-Dienstleistungen ständig zu verbessern und - dabei langfristig Kosten zu senken. Unter Federführung des schon 1992 gegründeten unabhängigen itSMF (IT Service Management Forum) wird Interessierten heute eine "ITIL-Philosophie" angeboten, die aus Büchern ("Library"), Coaching, Training und Benutzergruppen, aber auch aus Personal- und Prozesszertifizierungen sowie aus Softwaretool-Zertifizierungen besteht. Die 1. Stufe der ITIL-Personalzertifizierung heißt "Foundation Certificate in IT Service Management". Auf dieser Grundlage ist eine weiterführende Zertifizierung zum "ITIL Service Manager" oder "ITIL Practitioner" möglich. Basierend auf ITIL spezifiziert die Norm ISO/IEC 20000-1 (Specification of IT Service Management) Service Management Prozesse und bildet gleichzeitig eine Basis für die Durchführung entsprechender Assessments. Ergänzt wird das Ganze durch einen Code of Practice for IT Service Management (Verfahrensregeln) im DISC PD0005:1998. Mit ITIL/ ISO/IEC 20000-1 Assessments lassen sich prima Schwachstellen in vorhandenen IT Prozessen aufdecken und Verbesserungshinweise aufzeigen. Spezielle Prozesszertifizierungen nach ITIL/ ISO/IEC 20000-1 werden zwar schon von einem TÜV in Deutschland angeboten, ob sich Prozesszertifizierungen durchsetzen werden ist aber fraglich. Es gibt aber interessante Schnittstellen zu ISO 15504 (SPICE) und ISO 9001 im IT-Umfeld. Welche? Fragen Sie uns. API widis systems eK bietet Ihnen als IT-Dienstleister die optimale Kombination von Know-How und langjährigen Erfahrungen als - Leitende Auditoren für IT-Qualitätsmanagementsysteme nach ISO 9001 und - Zertifizierten ITIL-Personal. Testen Sie uns! Anmerkung: ITIL® ist eine eingetragene Marke des Office of Government Commerce der britischen Regierung. | |||||||||||||||
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